Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026 · Gültig für Unternehmer (B2B)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Silas Gehring, zalu.ai, Unterer Sägerweg 104, 75305 Neuenbürg (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software zalu.ai.
(2) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand / Leistungen

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden zalu.ai, ein KI-gestütztes Support-Tool, als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Nutzung bereit.
(2) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. dem gebuchten Tarif.
(3) Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass KI-generierte Antworten fehlerhaft oder unvollständig sein können und keine verbindliche Auskunft darstellen. Eine inhaltliche Prüfung obliegt dem Kunden.

§ 3 Registrierung & Zugang

Der Kunde erhält Zugangsdaten und ist verpflichtet, diese geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

§ 4 Verfügbarkeit / Service Level

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel an.
(2) Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (höhere Gewalt, Ausfälle von Vorlieferanten / KI-Dienstleistern).

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde nutzt die Software ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass er zur Verarbeitung der von ihm eingegebenen Daten berechtigt ist. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien den Auftragsverarbeitungsvertrag (Anlage) ab.
(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung durch den Kunden resultieren.

§ 6 Preise & Zahlung

(1) Es gelten die Preise des gewählten Tarifs. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über Stripe.
(3) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Mahnung sperren.

§ 7 Laufzeit & Kündigung

(1) Der Vertrag wird monatlich abgerechnet und verlängert sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern er nicht zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen mindestens der Textform (z. B. E-Mail).

§ 8 Datenschutz

Die Parteien beachten die geltenden Datenschutzvorschriften. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der als Anlage beigefügte Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.

§ 9 Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur vertragsgemäßen Nutzung der Software ein. Sämtliche Eigentums- und Urheberrechte an der Software verbleiben beim Anbieter.

§ 10 Gewährleistung

Der Anbieter gewährleistet die im Wesentlichen vertragsgemäße Bereitstellung der Software. Bei Mängeln leistet der Anbieter innerhalb angemessener Frist Nacherfüllung.

§ 11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn sowie Datenverlust (über das Maß zumutbarer Datensicherung hinaus) ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.
(4) Eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit KI-generierter Antworten ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

§ 12 KI-Transparenz (EU AI Act)

Der Anbieter stellt sicher, dass Endnutzer:innen erkennbar darauf hingewiesen werden, dass sie mit einem KI-System interagieren (Art. 50 KI-Verordnung).

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.